7. Dezember 2016

Mach dich FrEi von Urteilen



Schönheit liegt im Auge des Betrachters. 






Ich denke wir werden viel zu viel mit Wertungen/Urteilen erzogen "oh ist das schön, das hast du toll gemacht" oder oder oder.

Aber wer oder was ist schön oder toll und wer darf sich das Recht raus nehmen darüber zu urteilen, für jeden ist es etwas anderes und diese Andersartigkeit sollten wir mehr respektieren und unsere Kinder weniger mit Wertung erziehen. 

Denn was passiert wenn wir dies tun, das Kind übernimmt diese Wertungen natürlich und wird zu einem urteilenden Mensch.

Und glaubt mir wenn man sich dessen bewusst ist, ertappt man sich so oft dabei wie man es selbst macht. Aus eigenen früheren Konditionen.
Ich arbeite hier sehr hart an mir und mache mir das täglich bewusst.

Natürlich braucht ein Kind Lob, aber Lob kann auch anders aussehen. Lob muss nicht bedeuten das man etwas bewertet, sondern dass man dem Kind Zeit schenkt dem Kind Aufmerksamkeit gibt.
Wenn es beispielsweise um ein Bild geht, könnte man sich dem Kind voll und ganz hingeben und es gemeinsam betrachten und einfach nur benennen was man sieht. So bleibt das Kind urteilsfrei aber erkennt dass es jemandem wichtig ist was es zu erzählen und zu berichten hat.
Entwickelt Selbstbewusstsein, sprachliche Kompetenzen und bewertet und urteilt vor allem weniger über andere. Was ich eigentlich am wichtigsten finde. Denn wie gesagt für jeden ist etwas anderes schön oder gut. Und ich möchte auf keinen Fall das mein Kind andere und sich selbst ausgrenzt oder beurteilt und desshalb versuche ich mein best möglichstes so oft wie möglich mein Kind nicht zu "bewerten".

D.h. also kein Lob in Form von Wertung/Urteil 
viel mehr 
Lob in Form von sprachlicher Aufmerksamkeit


Es geht nicht nur um Lob auch "negatives Verhalten" werten wir viel zu oft (warum bist du so aufgedreht, warum bist du so ein Morgenmuffel etc.) wobei sich hier auch wieder die Frage stellt wer oder was ist negativ und wer hat das Recht darüber zu urteilen. Man sollte Verhalten vor allem bei Kindern (denn sie sind unsere Zukunft) einfach akzeptieren und in Liebe annehmen.
Ich denke, wenn man dies tut verpufft "negatives Verhalten" in der Luft, da man Kinder auch ganz oft in Schubladen presst, in die sie gar nicht hin gehören und sie teilweise gar nicht mehr anders reagieren können, da sie genau spüren, wenn man sie in diese Schublade pressen möchte.
Wenn man dies nicht tut gibt man dem Kind also auch wieder die Möglichkeit anders zu reagieren.


Das ganze kann man übrigens auch auf uns Erwachsene übertragen naja wir sind ja schließlich alle auch Kinder :-) nicht wahr?



"Eine Voraussetzung für den Frieden ist der Respekt vor dem Anderssein und der Vielfältigkeit des Lebens." 
Buddhistische Lebensweisheit



Ich denke, wenn jeder Mensch versuchen würde weniger zu werten oder zu beurteilen würden wir in einer viel friedvolleren Welt leben. Also los gehts fangen wir damit an und machen uns FREI von Urteilen und Bewertungen.
Ach ja und es bringt einem nichts über gestern oder die Vergangenheit nachzudenken, wir sind im JETZT und JETZT haben wir die Chance unsere Kinder und das Leben und unser Denken über Urteile zu verändern.

Namaste
Eure Lena


Inspiriert zu diesem Artikel haben mich:
Eine Freundin 
Gerald Hüther
Emmi Pikler

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